Startseite

Rauch-Kallat: Pensionssplitting verbessert Pensionen für Mütter

Attention: open in a new window. PDFPrintE-mail

ÖVP-Frauen wollen wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen – nicht nur zum Muttertag

Wien, 9. Mai 2008 (OTS) „Erst die wirtschaftliche Unabhängigkeit garantiert Frauen eine freie Wahl der Lebensgestaltung und ermöglicht ihnen die freie Entscheidung für Kinder. Deshalb arbeiten die ÖVP-Frauen seit Jahren an der Verbesserung der finanziellen Situation von Frauen“, erklärt die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen, Bundesministerin a.D. Abg.z.NR Maria Rauch-Kallat, anlässlich des Muttertages am kommenden Sonntag. ****

Die ÖVP-Frauen setzen sich schon seit langem für die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen ein. Eine der wichtigsten Maßnahmen wurde im Rahmen der letzten Pensionsreform erzielt, in der die Verbesserung der Anrechnung der Kindererziehungszeiten auf die Pension erfolgt ist. Seither werden Müttern für jedes Kind vier Jahre lang 1.350,– Euro pro Monat auf die Pension angerechnet.

Seit dem Jahr 2005 gibt es auch das freiwillige Pensionssplitting. Für die ersten vier Lebensjahre des Kindes kann die Hälfte der Pensionsansprüche des Vaters der Mutter gutgeschrieben werden, beziehungsweise umgekehrt, wenn sich der Vater der Kindererziehung widmet. Diese Regelung ist nach Meinung der ÖVP-Frauen nicht ausreichend. „Wir wollen die Ausweitung des Pensionssplittings bis zum vollendeten 14. Lebensjahr des Kindes und eine automatische Teilung der Pensionsansprüche beider Partner, so ferne diese es nicht anders beantragen“,  betont Rauch-Kallat. Diese Maßnahme würde einerseits die Freiwilligkeit sicherstellen, andererseits aber bei der Entscheidung gegen das Splitting den besser verdienenden Elternteil (in der Regel den Vater) zu einer
Argumentation seiner Entscheidung nötigen. „Das würde manchen Müttern vielleicht doch die Augen öffnen, wenn sie ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit auch im Alter im Auge behalten wollen“, ist Rauch-Kallat überzeugt.

Mit der bevorstehenden Steuerreform sollen weitere Maßnahmen zur Entlastung von Familien gesetzt werden, vor allem die langjährige Forderung der ÖVP-Frauen nach Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten.

„Der Muttertag ist Anlass, wieder einmal darauf hinzuweisen, dass Frauen sich leichter für Kinder entscheiden, wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Wir ÖVP-Frauen setzen uns dafür auch weiterhin mit ganzer Kraft ein“, so die Bundesleiterin abschließend.