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Rauch-Kallat präsentiert das 10-Punkte-Programm der ÖVP-Frauen zur Nationalratswahl 2008

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Mit „Stark.Schwarz.Weiblich.“ in den Wahlkampf

Wien, 19. August 2008 (ÖVP-PK) Bei der heutigen Pressekonferenz stellte Bundesministerin a.D. Abg.z.NR Maria Rauch-Kallat die Forderungen der ÖVP-Frauen für die Nationalratswahl am 28.September vor, die ganz unter dem bewährten Motto „Stark.Schwarz.Weiblich.“ stehen. „Wir ÖVP-Frauen wollen endlich die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten und zwar für häusliche Kinderbetreuung als auch für institutionelle umgesetzt sehen.
Vizekanzler Molterer hat dafür schon seine Unterstützung signalisiert.“ Bei der Steuerreform 2010 werden die ÖVP-Frauen auch großen Wert darauf legen, dass die angekündigte Entlastung für Familien vor allem zu einer Entlastung der Frauen führt. ****

„Die wirtschaftliche Situation der Frauen in allen Lebenslagen ist uns ein besonderes Anliegen. Daher setzen wir Schwerpunkte bei der Arbeitsplatz- und Karriereförderung von Frauen, ebenso wie Verbesserungen beim Pensionssplitting.“ weist Rauch-Kallat auf die Schwerpunkte der ÖVP-Frauen hin.  Das Pensionssplitting soll zwar
prinzipiell freiwillig bleiben, aber durch eine sogenannte „Default“-Regelung voreingestellt und nur auf Antrag außer Kraft gesetzt werden. Außerdem soll das Pensionssplitting bis zum 14. Lebensjahr des jüngsten Kindes erweitert werden.

Verstärkte Maßnahmen zur Förderung der Väterkarenz, Wiedereinstiegshilfen und Qualifizierungsmaßnahmen nach der
Familienphase sollen Frauen im Berufsleben stärken. „Männer müssen Frauen bei der Familienarbeit entlasten und mehr Verantwortung in der Familie übernehmen und dabei auch unterstützt werden“, ist die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen überzeugt.

„Wir werden auch weiterhin alles daransetzen, dass Frauen wie Männer im Arbeitsleben endlich den gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit bekommen, und dass sie auf allen Führungsebenen vertreten sind“, zeigt sich Maria Rauch-Kallat kämpferisch. Das betrifft sowohl die Wirtschaft und den öffentlichen Dienst, wie auch die
politischen Gremien. „Die ÖVP-Frauen haben lange und erfolgreich dafür gekämpft, genügend Kandidatinnen für die Nationalratswahlen zu motivieren. Und diese Frauen sind auch bereit die Verantwortung zu übernehmen“, so die Bundesleiterin.

Auch der vieldiskutierte Pflegebereich findet sich im Wahlprogramm der ÖVP-Frauen, betrifft er doch vor allem immer noch mehrheitlich Frauen. „Hier fordern wir eine Stärkung der Attraktivität und Professionalität der Pflegeberufe, die Forcierung des betreuten Wohnens, der Tagesbetreuung und der Kurzzeitpflege zur Entlastung von Angehörigen bei Pflegeaufgaben im Familienkreis, sowie die Verbesserung der sozialversicherungsrechtlichen
Absicherung von pflegenden Angehörigen. Auch der geschlechtsspezifischen Gesundheitsbetreuung muss mehr Raum gegeben werden“, erklärte die ehemalige Gesundheitsministerin abschließend.